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Nickel-Cadmium-Batteriespeicher

Nickel-Cadmium-Akkumulatoren, oft abgekürzt als "NiCd", gehörten bis vor wenigen Jahren zu den meistverwendeten Akkumulatoren der Welt. Am bekanntesten sind dabei wohl die im Bezug auf Bauart und Leistung an herkömmliche AA- oder AAA-Batterien erinnernden Akkumulatoren, die häufig in Kameras, Fernbedienungen oder sonstiger Unterhaltungselektronik zum Einsatz kommen. Rein äußerlich unterscheiden sich solche Nickel-Cadmium-Akkumulatoren kaum von Alkali-Mangan-Batterien, sind jedoch wiederaufladbar und erreichen damit eine wesentlich längere Lebensdauer.

Entwicklung der Nickel-Cadmium-Batteriespeicher

Alkalische Batteriesysteme zählen zu den ältesten elektrischen Energiespeichern der Welt, deswegen ist es nicht weiter verwunderlich, dass bereits der "Urvater" der Elektrotechnik, Thomas Alva Edison, an Akkumulatoren mit Nickel- und Eisenelektrolyten arbeitete. Als Erfinder des Nickel-Cadmium -Akkumulators gilt jedoch der in Schweden geborene Waldemar Jungner, der Edisons Nickel-Eisen-Akkumulator zum Vorbild nahm, das Eisen jedoch in Cadmium umtauschte, was zu einer Leistungssteigerung von etwa 7 Prozent führte. Zudem wurde der Nickel-Cadmium-Akkumulator im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem Blei-Akkumulator, als wesentlich sicherer eingestuft. Inzwischen weiß man allerdings, dass Cadmium eine ähnliche Toxizität besitzt wie Blei.

Batteriespeicher
Batteriespeicher - claudionegri79 - Fotolia.com

Vergleich mit Primärzellen

Im Vergleich zu handelsüblichen Primärzellen haben Nickel-Cadmium-Akkumulatoren eine etwas niedrigere Nennspannung von 1,2 Volt. Trotzdem können sie in beinahe allen Elektrogeräten eingesetzt werden, da häufig sowieso ein Verbund mehrerer Zellen zum Einsatz kommt und die Hersteller, um auch bei schwachen Batterien eine Funktion der Geräte zu gewährleisten, meistens von einer Nennspannung von etwa 1 Volt ausgehen. Zudem besitzen Nickel-Cadmium -Akkumulatoren einen im Vergleich zu Primärzellen geringeren Innenwiderstand, liefern also bei gleicher Nennspannung höhere Ströme, weswegen sie vor allem für den Modellbau interessant waren.

Verbot und Nachfolger

Schon vor der Änderung des Batteriegesetzes innerhalb der EU war man sich bewusst, dass das in Akkumulatoren verwendete Cadmium hochgradig giftig ist. Jedoch waren die bis zum Verbot verwendeten Sekundärzellen gasdicht und die Gefahr, die von ihnen ausging, vergleichsweise gering.

Trotzdem verabschiedete man im Jahre 2004 eine entsprechende Richtlinie, um Nickel-Cadmium-Akkumulatoren spätestens bis 2009 zu verbannen. Federführend waren hier mehrere EU-Mitgliedsstaaten, unter anderem auch Deutschland. Dies ist der Grund, warum bis auf wenige Ausnahmen heute keine Nickel-Cadmium -Akkumulatoren mehr in die EU eingeführt werden dürfen.

Als ihr Nachfolger werden heute die Nickel-Metallhybrid-Akkumulatoren angesehen, welche die gleichen Formfaktoren besitzen. Zudem werden klassische Sekundärzellen immer weiter von Lithium-Ionen-Akkumulatoren verdrängt, die statt eines genormten Formfaktors entweder direkt an das Gerät angepasst oder gar fest mit ihm verbunden sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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