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Energie- bzw. Home Management Systeme

Für den Erfolg der Energiewende ist nicht zur der Bau von weiteren regenerativen Kraftwerken notwendig. Vielmehr muss die erzeugte Energie intelligent verwendet werden, um die schwankenden Einspeiseleistungen aus Wind- und Sonnenenergie optimal auszunutzen. Zu diesem Zweck dienen Stromspeicher, die sich kontinuierlich verbessern und auch im Anschaffungspreis günstiger werden.

Energie- und Home Management Systeme als wichtiger Baustein

Doch auch sogenannten Energie- und Home Management Systeme sind ein enorm wichtiger Baustein in einem innovativen Energiekonzept. Beispielsweise ist es bei zahlreichen Verbrauchern möglich, dass diese flexibel hinsichtlich des Betriebs im Tagesverlauf sind. Eine Waschmaschine kann etwa auch mittags laufen, wo die Sonneneinstrahlung am höchsten ist und genügend Strom aus Photovoltaikanlagen zur Verfügung steht. Das Gleiche gilt auch für Spülmaschinen. Da der Mensch jedoch ein Gewohnheitstier ist, findet häufig eine solche Überlegung nicht statt. Daher sollen Energie- und Home Management Systeme diese Aufgabe übernehmen.

Funktionsweise von Energie- und Home Management Systemen

Die Steuerung eines Energie- und Home Management Systems muss zunächst einmal erfassen, welche Leistungen zur Verfügung stehen. Dabei ist die Leistung der regenerativen Energiequelle, z. Bsp. der Photovoltaikanlage messtechnisch zu erfassen. Zudem muss ermittelt werden, ob es im Haus einen Überschuss an Energie gibt. Daneben wird die Möglichkeit geschaffen, dass der Energiemanager Geräte auch ansteuern kann. Dies geschieht im einfachsten Fall über schaltbare Steckdosen. Manche Geräte verfügen inzwischen sogar über eine Kommunikationsschnittstelle. Der Nutzer startet nun beispielsweise die Waschmaschine. Diese beginnt aber noch nicht mit der Arbeit, sondern wartet bis sie eine Freigabe vom Energiemanagementsystem bekommt. Dieser erteilt die Freigabe erst, wenn es genügend elektrische Energie von der Photovoltaikanlage gibt.

Wetterprognosen als Teil der Berechnung

Moderne Systeme versuchen die Regelung der Verbraucher zu optimieren, indem Wetterprognosen in das System einfließen. So ist es sogar möglich, dass größere Verbraucher erst zugeschaltet werden, wenn eine optimale Sonneneinstrahlung vorliegt. Weiterhin können Geräte bereits gestartet werden, obwohl nur teilweise ausreichend Einspeiseleistung vorliegt. Es ist aber vielleicht der beste Zeitpunkt, weil später mehr Wolken aufkommen und kein Überschuss mehr vorhanden ist.

Steuerung der Ladung des Elektroautos mit dem Energiemanagementsystem

Dem Energiemanagementsystem wird auf bei der Kombination mit einem Elektroauto eine wichtige Aufgabe zuteil. Er muss die optimale Ladung des Fahrzeugs übernehmen und dabei möglichst große Mengen an überschüssiger Energie dem Fahrzeug zuteilen. Jedoch muss die Ladung auch soweit erfolgen, dass das Elektroauto für die nächste Fahrt zum einem bestimmten Zeitpunkt wieder ausreichend geladen ist. Dies macht intelligente Steuerungssysteme sehr komplex und erfordert eine starke Vernetzung.

Vernetzung als Schwachstelle für Hackerangriffe

Die Vorteile einer guten Vernetzung sind jedoch mit dem Nachteil erkauft, dass ein solches System anfällig wird für Angriffe von außen. So können Hacker die Systeme manipulieren und die Stromversorgung im Haushalt lahmlegen oder stören.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Quelle: Wikipedia
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